L’Erta di RaddaÜber unsWp-divider

Der Name dieses Weines ist unlöslich mit den Eigenschaften seines Herkunftsgebietes verbunden. Tatsächlich stammt er vom starken Gefälle (Erta = Steigung) der Weinberge ab, die sich unweit des historischen Zentrums von Radda in Chianti befinden.

L’Erta di Radda ist ein kleiner Familienbetrieb unter Leitung von Diego, der sich in Personalunion um alles kümmert, vom Beschneiden der Weinreben bis hin zur Vermarktung des Weines.

Das Projekt “L’Erta di Radda” erblickt im Jahr 2006, dank der Leidenschaft und der Verbundenheit Diegos mit seiner Heimat, das Licht der Welt. Doch der Weinberg selbst hat ältere Wurzeln. Dann, im Alter von 24 Jahren, packte Diego die Gelegenheit beim Schopf und kaufte von einem alten Bauern in Radda 5 Hektar eines Weinberges und verwirklichte seinen Traum: Vom Studenten des Weinbaus und der Weinkunde zum Hersteller seines eigenen Weines.

Die im Jahr 1967 gepflanzten Weinstöcke wurden im Laufe der Zeit teilweise erneuert: 1 Hektar im Jahr 2006 und ein weiterer Hektar im Jahr 2009.

Seit diesem Jahr folgt die Produktion des Weines auch den Richtlinien des biologischen Weinanbaus und respektiert die Umwelt, den Erdboden und die Biodiversität.

Bis zur Weinlese im Jahr 2008 wurde der produzierte Wein gänzlich an Großabnehmer oder Abfüllunternehmen verkauft. Beginnend mit der Weinernte 2009 konzentriert sich Diego auf eine Auswahl von Trauben der ältesten Reben, um seinen eigenen Chianti Classico herzustellen: Den L’Erta di Radda.

Die Weinberge

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Eigenschaften des Bodens: Lehmhaltig/sandig mit gutem Vorkommen von Galestro und Alberese

Höhe und Lage: 430 m über Meereshöhe, Südost

Bebauungsdichte: Neue Rebstöcke 0,8 x 2,50; alte  Rebstöcke 1 x 3

Ertragshöhe pro Hektar: Alte  Rebstöcke 30 Hektoliter; neue Rebstöcke 50 Hektoliter

Zeitraum der Weinlese: Die Weinernte wird komplett von Hand ausgeführt und zwar in der ersten Oktoberhälfte für den Sangiovese und Ende September für den Trebbiano und Malvasia.

Die Produkte aus Erta di RaddaWp-divider

Chianti Classico

„Riserva 2015“

Die Weinherstellung: Der Wein wird komplett aus Sangiovesetrauben gewonnen, welche aus einem einzigen Weinberg stammen. Die Trauben werden ohne Zugabe von Treibmitteln auf traditionelle Art und Weise gekeltert und die Remontage und Verfeinerung erfolgt während der Gärung, die ungefähr 15 Tagen dauert.

Am Ende der alkoholischen Gärung verbleibt der Wein noch für zirka 20 Tage zusammen mit den Schalen der gepressten Trauben.

Veredelung: Am Ende der malolaktischen Gärung, die in Stahlfässern erfolgt, reift der Wein zwei Jahre lang in Eichenholzfässern, welche ein Fassungsvermögen von 2000 Litern besitzen.

Abfüllung: Juni 2018

Alkoholgrad: 15 %

Chianti Classico

Chianti Classico

„L’Erta di Radda 2016“

Die Weinherstellung: Sowohl der Sangiovese als auch der Canaiolo, die für die Herstellung des L’Erta di Radda verwendet werden sollen, werden bereits beim Zeitpunkt der Weinlese ausgewählt und dann auf traditionelle Art und Weise gekeltert: Während der Gärung, die im Schnitt zwischen 10 und 15 Tagen dauert, werden die Fermentierung, Remontage und die Verfeinerung durchgeführt. Die alkoholische Vergärung erfolgt ohne Zugabe von Treibmitteln. Der Zeitpunkt der Trennung vom Trester wird durch Verkostung bestimmt. Im Schnitt dauert der Prozess der Aufweichung zwischen 25 und 30 Tagen. Die malolaktische Gärung erfolgt zum Teil in Holzfässern und zum Teil in Stahlfässern.

Veredelung: 10 Monate in französischen Barriquefässern, die bereits bei der Weinherstellung eingesetzt wurden.

Abfüllung: 2. März 2016

Alkoholgrad: 13,5 %

Erta di Radda

IGT Bianco Toscana

„Il Bianco dell’Erta di Radda 2017“

Die Weinherstellung: Der Weißwein aus Erta di Radda wird aus Trebbiano- und Malvasiatrauben gewonnen, die von Hand geerntet und auf kürzestem Wege in den Weinkeller gebracht werden, um eine vorzeitige Gärung und Oxidierung zu vermeiden.

Die Trauben werden mit wenig Druck gepresst und die alkoholische Vergärung erfolgt bei niedriger Temperatur in Stahlfässern, um die Hauptaromen der Trauben zu bewahren.

Veredelung: Der Wein wird während des Winters bei sehr niedrigen Temperaturen in Stahltanks gelagert, um die natürliche Klärung zu begünstigen und die Aromen zu bewahren.

Abfüllung: 2. März 2017

Alkoholgrad: 12,5 %

IGT Toscana Rosso

„Due & Due 2016“

Die Weinherstellung: Der Wein “Due & Due” wird aus vier verschiedenen Traubensorten hergestellt und besteht zu 70% aus den roten Traubensorten Sangiovese und Canaiolo, sowie zu 30% aus den weissen Traubensorten Trebbiano und Malvasia Toscana. Die Trauben stammen alle von dem gleichen, im Jahr 1971 angelegten, Weinberg. Die Gärung durch Kohlensäuremaischung erfolgt in einem einzigen Stahlfass, um ein Aromamosaik zu erhalten. Kurz vor dem Ende der alkoholischen Gärung erfolgt die Trennung vom Trester, und dem so gewonnenen Wein werden leicht angeschlagene Trauben zugesetzt, um eine zweite Gärung zu erlangen. Dieses typisch toskanische Verfahren ist in Italien auch als “Governo Toscano” bekannt.

Veredelung: Der Wein wird für 12 Monate zum Teil in Stahlfässern und zum Teil in Betonwannen gelagert.

Abfüllung: Juni 2018

Alkoholgrad: 13,5 %

IGT Bianco Vin Santo

IGT Bianco Vin Santo

„Il Dubbio dell’Erta di Radda 2007“

Die Weinherstellung: Die handgelesenen Trebbiano- und Malvasiatrauben werden drei Monate lang auf Holzmatten natürlich getrocknet.

Sobald sie den richtigen Reifegrad erreicht haben (eine hohe Zuckerkonzentration und einen geringen Wassergehalt) werden die Trauben gepresst und der gewonnene Most in Fässer mit einem Fassungsvermögen von 50 bis 80 Liter gefüllt, in denen eine langsame Vergärung stattfindet.

Veredelung: 6 Jahre im Fass.

Abfüllung: 20. November 2012

Alkoholgrad: 15 %

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